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		<title>schwindelFREI &#187; Gedanken</title>
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		<title>Wenn Briefe ihre Melodie verlieren</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 19:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ • LITERATsein •
„Briefe leben, atmen warm und saugen mutig, was das bange Herz gebeut. Was die Lippen kaum zu stammeln wagen, das gestehn sie ohne Schüchternheit.“ 

Wenn ich in den Tag gehe, dann treffe ich Menschen. Unglaublich viele Menschen, die &#8211; mal mehr, mal weniger &#8211; meine Aufmerksamkeit streifen. Wenn sie in meiner Erinnerung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=788&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="color:#796d07;"> • LITERAT<em>sein</em> •</span></p>
<p><strong>„Briefe leben, atmen warm und saugen mutig, was das bange Herz gebeut. Was die Lippen kaum zu stammeln wagen, das gestehn sie ohne Schüchternheit.“ </strong><br />
<span id="more-788"></span></p>
<p>Wenn ich in den Tag gehe, dann treffe ich Menschen. Unglaublich viele Menschen, die &#8211; mal mehr, mal weniger &#8211; meine Aufmerksamkeit streifen. Wenn sie in meiner Erinnerung bleiben, dann vielleicht deshalb, weil ihnen etwas Besonderes anhaftet. Sie zieren sich mit Dingen, die sich von der Masse abheben. Gewissermaßen sind sie die  Individualisten unter den Individuen, die sich so geschickt von der in Selbstverwirklichung und Exklusivität schwelgenden Gesellschaft abheben, dass sie sich separieren.  So ist es nicht der Börsianer, der mit seiner maßgeschneiderten Garderobe  und dem iPhone am Ohr beeindruckt. Auch nicht der Junge mit dem Skateboard in der Bahnhofsvorhalle. Selbst einst so alternative Lebensstile und Subkulturen gehen in der Masse unter. Was ist es nun, das in der Vielfalt, die in sich selbst fast einfältig wirkt, einem Menschen Charakter gibt?</p>
<p>Das Konträre war schon seit je her das beste Mittel der Aufmerksamkeit. Der Dadaismus parodierte die konventionelle Kunst und bildete ebenso einen Dualismus zum Zeitgeist, wie der Biedermeier zum damaligen politischen Umfeld. Auch die Moderne sucht ihre Gegensätze und findet sie in etwas zur Einfachheit gewordenem, das bereits Gottfried August Bürger mit Schiller und Goethe verband.</p>
<p>Es war und ist nicht der Bezug zu den jungen Stürmern und Drängern, die dem aufgeklärten Zeitgeist „emotio statt ratio“ entgegensetzten. Wesentlicher sind seine Schriften. Noch heute sind die Zeugnisse aus seiner Feder gern zitierte Werke. Das Wesen des Schreibens als eine Kunst aus Wortspiel und Genie wurde Mitte des 18 Jahrhunderts wiederbelebt. Der Charakter der Wörter änderte sich im Lauf der Zeit: War zunächst die Klarheit der Termini maßgeblich, so färbte nun das Herz den Ausdruck.  Die Werke begannen zu leben und zu atmen, zu gestehen und zu wagen. Sie und auch die Briefe. Es bestand eine eigene Kultur der Kommunikation. Diplomatie und Stil bildeten eine Harmonie in so manch einer Depesche.</p>
<p>Goethes und Schillers Freundschaft wurde gefestigt durch einen innigen Briefverkehr. Das Verständnis zueinander war dadurch fast filigran und sehr sensibel.  Das mag schon allein an der langen Weile eines Briefwechsels liegen. Durch das damalige Postsystem war der Gegenüber meist nicht kurzfristig zu erreichen. So mussten die Sätze mit Bedacht gewählt werden.  Ein Brief war folglich viel mehr als nur der Kurzzeiler über das Befinden des Gegenübers. Mit dem industriellen Fortschritt änderte sich jedoch die Art der Kommunikation. Das dynamische Wachstum vom Internet machte den Computer zu einem potentiell wichtigen Arbeits- und Freizeitgerät. Er gewinnt zunehmend an Bedeutung als Kommunikationsmedium. Die Realität verwischt sich mit der Virtualität und führt zu einer Entkopplung altbekannter Umgangs- und Ausdrucksformen. Beispielhaft dafür sind die mehr als 220 Milliarden Mails am Tag, die durch die Server streifen. Das Internet ist ein Massenmedium im Zeitalter der Globalisierung. Es ist das Sinnbild der unaufhaltsam schnelllebigen Gesellschaft, die im Geschwindigkeitsrausch selbst die Frage nach dem Befinden zu einer Floskel verkommen lässt. Wahrhaftes Interesse kostet Zeit, die keiner mehr zu haben scheint. Nur wenig an einem anderen Menschen ist von Belang. Das soziale Netzwerk ist zu groß, als dass alle Bekannte in ihrem Bedürfnis nach Einfühlung befriedigt werden könnten.</p>
<p>Der Geruch von Pergament, selbst das Kratzen der Feder auf dem Papier sind zu archaischen Rudimenten verkommen. Was einst die Melodie aus Goethes und Schillers Briefbeziehung war, verschwindet aus unserer Kultur. Doch weil eben diese handschriftlichen Briefe so selten in unserer Gesellschaft geworden sind, haben sie an Wert zugenommen. Sie grenzen sich weit mehr ab, als der Börsianer oder Skater es je erreichen könnten. Es gründet in der Persönlichkeit, die in dem zierlichen Schwung liegt, mit dem Goethe seine ausladenden Windungen in den Worten setzte. Es ist der schnörkelarme Stil Schillers. Es sind Bürgers wohlgewählte Absätze zwischen den Zeilen. Die Handschrift ist der Inbegriff eines einzelnen Menschen. Sie grenzt sich ab von der genormten Arial- oder Times-New-Roman Uniformität des gegenwärtigen Schriftverkehrs. Keine elektronische Post ist einem handschriftlichen Brief würdig. Sie verliert ihre Höhen und Tiefen und singt einstimmig im Chor der einfachen Post aus Rechnungsbriefe und Mahnungen. Anders, als die Ich-hoffe-es-geht-dir-gut-Standard-Mail lebt ein Brief vom Verbund aus dem zeitlichen Aufwand und der Bindung, die durch die Persönlichkeit der Handschrift aufgebaut wird. Wir verlernen die kaligrafischen Feinheiten unserer Schrift, weil wir sie in ihrer Kunst nicht mehr brauchen. Dem mühseligen und doch liebevollen Entziffern der fremden Handschrift ergeben wir uns nur selten. Umso höher ist der Stellenwert eines handverfassten Briefes. Er fordert beidseitig heraus, sich mit der jeweils anderen Person auseinander zu setzen, auch wenn es nur im Entschlüsseln der vermeintlichen Hieroglyphen liegt. Darin liegt die Essenz eines Briefes. Das ist einer der wenigen Gegenpole in der schnelllebigen Gesellschaft.<br />
Handgeschriebene Briefe verbinden nach wie vor Persönlichkeiten. Aus ihnen lässt sich weit mehr erschließen, als auf den ersten Blick gesehen wird. Briefe sind der Inbegriff für die Zeit, die für die Fassung und gleichsam für den Adressaten aufgewandt wird. Sie strahlen Wärme aus. Couverts mit Adressaufdruck in der Handschrift sind die Art von Post, auf die man sich gerne freut, da darin nur selten eine Rechnung sich versteckt. Die geschriebenen Zeilen wagen manchmal das zu sagen, was die Lippen sich nicht auszusprechen trauen. Letztlich sind sie das belebende Bindeglied der „individuellen Individualisten“, die in der sich immer mehr assimilierenden Welt der Globalisierung Zuflucht in ein Stück wahrer Individualität spenden.</p>
<p>„Briefe leben, atmen warm und saugen mutig, was das bange Herz gebeut. Was die Lippen kaum zu stammeln wagen, das gestehn sie ohne Schüchternheit.“ Zum Glück haben sie bis heute noch nicht ganz ihre Melodie verloren.</p>
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		<title>Die Freiheit Ich zu sein</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 17:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<description><![CDATA[• MENSCHsein • 
An einem Montag um 15.15 Uhr geht er mir entgegen, direkt zum Rauchervorplatz des Gymnasiums. Tobias Hempler kommt gerade aus der Anwaltskanzlei seines Chefs: Er gibt seiner Tochter Nachhilfe in Mathe. Jede Woche, jeweils zwei Stunden. Die dicke Wolkendecke gibt auch am späten Nachmittag noch keinen Fetzten Himmel frei. Stattdessen fallen die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=779&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><font color="#796d07">• MENSCH<em>sein</em> • </font></p>
<p>An einem Montag um 15.15 Uhr geht er mir entgegen, direkt zum Rauchervorplatz des Gymnasiums. Tobias Hempler kommt gerade aus der Anwaltskanzlei seines Chefs: Er gibt seiner Tochter Nachhilfe in Mathe. Jede Woche, jeweils zwei Stunden. Die dicke Wolkendecke gibt auch am späten Nachmittag noch keinen Fetzten Himmel frei. Stattdessen fallen die nächsten dicken Tropfen. Der Herbst kündigt sich merklich an. Dem Wetter entfliehend gehen wir auf einen Kaffee zum Bäcker um die Ecke. Zwei Caramelmachiato  versüßen die kalten Temperaturen. Tobi lehnt sich zurück und genießt die freie Minute. Die Woche beginnt stressig. </p>
<p>„Meine Mutter würde mich am liebsten umbringen, wenn ich ihr von meinen Plänen erzähle“, beginnt er trocken.<br />
<span id="more-779"></span>„Für sie ist es unvorstellbar, wie ich für ein Jahr nach Nordirland gehen kann. Oder freiwillig zur Bundeswehr. Erst vor kurzem war ich zur Musterung. Ich will mich verpflichten lassen und ins Krisengebiet gehen.“ Konträrer könnte sein Weg nicht verlaufen. Nach dem Abi will Tobias über den Europäischen Freiwilligen Dienst (EFD) nach Nordirland in die Jugendarbeit. Danach zur Bundeswehr und anschließend studieren.  „Vor einem Jahr bin  ich über ein Jugendaustauschprogramm nach Belfast geflogen und war überwältigt. Das Land, die Leute und die Kultur haben mich so beeindruckt, dass ich dorthin zurück will“, erzählt er, nicht ganz ohne Wehmut. Kennengelernt habe er dort nicht nur eine ganz besondere Art der Freundschaft. </p>
<p>Auch eine junge Frau. Nur ungern gibt er die leise Hoffnung zu, sie dort wieder zu sehen. „Im Moment bewerbe ich mich bei verschiedenen Organisationen in Nordirland. Dort will ich mit Jugendlichen zusammenarbeiten, am liebsten im Bereich Erlebnis- und Sportpädagogik.“ Er freut sich auf das, was kommt. In Deutschland hält ihn nichts mehr. „Die wahren Freunde kommen mich auch dort besuchen. Ich beginne einen neuen Lebensabschnitt. Wer weiß, vielleicht bleib ich gleich dort und beginne in Belfast mein Ingenieursstudium“, beschreibt Tobias seine Zukunft. Er habe viele Möglichkeiten, die er ergreifen kann, umso schwerer fällt es zu sagen, wohin ihn die Jahre bringen werden. „Die Bundeswehr bleibt vorerst eine Etappe in meinem Leben. Ich bin käuflich, dass ist der Grund, weshalb ich dort hingehe.“ Das Studium bezahle sich nicht von alleine, so führt er aus. Der Dienst beim Bund gibt ihm das Geld, um sich keine Sorgen um die Finanzierung seiner Ausbildung machen zu müssen. „Ich bin fast 17 Stunden die Woche neben der Schule arbeiten. Da riskiere ich lieber die Kugel im Arsch, als vollkommen ausgebrannt auf dem hohen Level weiterzuarbeiten.“ Trotz des Vorsatzes sehen seine Zukunftspläne ehrgeizig aus. Ein guter Job, Familie und Kinder, vielleicht ein Zweitwohnsitz in Nordirland. Das Geld für ein Auto und Trips über den ganzen Globus sollen der Lohn für seine Mühen sein. „Ich brauche anspruchsvolle Arbeit. Ich will Spaß an dem haben, was ich mache und gebe dafür den Willen überdurchschnittlich zu arbeiten.“ Einen Ausgleich sieht er im Reisen. Das ständige Fernweh drücke sehr das Gemüt. Am liebsten würde er jedes Wochenende einen anderen Staat der Erde entdecken. Zu den Träumen gesellen sich aber auch Ängste. Die Brisanz in Afghanistan ist ihm durchaus bekannt. Umso größer ist die Furcht, verletzt von dort wiederzukommen. Oder alleinstehend zu bleiben. Obwohl erst neunzehn, sieht Tobias im Moment den Zeitpunkt, einen Schnitt zu machen. Er will mehr an sich denken, egal wie egoistisch das klingen mag. „Irgendwann hat man keine Kraft mehr. In Nordirland werde ich ein geregeltes Leben haben. Ich werde sechs Stunden am Tag arbeiten sein, was gegenwärtig traumhaft wäre. Den Aufenthalt dort sehe ich als etwas ganz Spezielles und nur für mich an. Dort kann ich mich regenerieren“, sagt der Helfer in einer Rechtsanwaltskanzlei, Mitarbeiter im Kletterwald, Feuerwehrmann, Rettungsschwimmer und Jugendarbeiter. Nordirland ist für ihn Freiheit und Sehnsucht zugleich. Ob nun begründet in der Mystik der Giants Caustway oder den Gedanken an das Mädchen in Belfast behält er für sich. </p>
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		<title>Carpe diem</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 19:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder: Warum der Mensch verlernt hat, glücklich zu sein.
• WIRsein • 
„Ich fühle, also bin ich“. 
Wir Menschen sind sonderbar. Einerseits versuchen wir, die Welt zu rationalisieren. Ganze Epochen widmen sich der Aufgeklärtheit des Geistes. Wir schärfen den Verstand und preisen die hohe Kunst des Denkens. Doch bei allem Intellekt und Scharfsinn sind wir stets [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=730&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><h4>Oder: Warum der Mensch verlernt hat, glücklich zu sein.</h4>
<p><img alt="" src="http://www.jugendfotos.de/files/photos/55/45623/normal/wadiohwaudwa.jpg?1232911274" class="alignleft" width="270" height="200" /><font color="#796d07">• WIR<em>sein</em> • </font></p>
<p><strong>„Ich fühle, also bin ich“. </strong></p>
<p>Wir Menschen sind sonderbar. Einerseits versuchen wir, die Welt zu rationalisieren. Ganze Epochen widmen sich der Aufgeklärtheit des Geistes. Wir schärfen den Verstand und preisen die hohe Kunst des Denkens. Doch bei allem Intellekt und Scharfsinn sind wir stets auf der Jagd nach dem einen Goldschimmer, der wie Honig unser Seelenheil zusammenhält und der Hoffnung Psyche ist. Diesem einen Gefühl: Glück. So intensiv spürbar und doch in keiner Form gleichkommend beschreibbar. Wir streben in unserem Wesen einen ausgefüllten Tag entgegen. Wir wollen den Tag nutzen und wünschen uns einander in Adaption an „carpe diem“, ihn gar so zu leben, als wäre es der Letzte. </p>
<p><span id="more-730"></span></p>
<p>„Carpe diem“ ist zum Leitspruch einer ganzen Generation geworden. Wellnessprodukte, Ratgeber, Altersheime: Horaz Zitat ist Zierde einer aufkeimenden Mentalität des Perfektionismus. Nicht nur die unübertreffliche Schönheit soll unser sein. Nicht allein die ewige Jugend ist Quell von Ansehen und Seligkeit. Wir wollen mehr. Denn wir streben nach dem großen Glück. Unsere Unmündigkeit im Gefüge der Makellosigkeit schulden wir anorexischen Models und dem Leistungswahn der Globalisierung. Im Zahnrad der Miesere bleibt das kleine Individuum hängen, dass doch besten Gewissens nur den Tag nutzen will. Das kleine Wesen, das nicht das Große vollbringen will, vielleicht ja nur einen Happen Glück vom großen Kuchen der Fortuna beißen möchte. Wir merken gar nicht, wie die Erfüllung mit jedem erreichten Bissen weiter nach oben steigt und sich unseren Händen entzieht. Irgendwann ist das Glück nicht mehr erreichbar.<br />
Sind die Tag, die ausschließlich und vollends im Positiven enden, wahrlich genutzte Tage? So genutzt, als wären es die Letzten gewesen? </p>
<p>Wollen wir den Tag lieben, so müssen wir die Nacht verehren. Wollen wir das Weiß sehen, so müssen wir das Schwarz akzeptieren. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Liebe sich niederlässt, ist Leid. Das Endliche macht das Leben lebenswert. Wenn wir nur dem Glück entgegensehnen werden wir nie die volle Pracht eben von jenem Hochgefühl aufsaugen können. Der Schmerz ist der beste Lehrer zum Vergnügen. Lassen wir die Melancholie zu und „nutzen die Nacht“, so breiten wir uns aus für das Auf und Ab des Lebens, das mit seinen Samen Früchte des Glückes auf nährbaren Boden sähen wird. Verfallen wir aber dem Werk der treibenden perfekten Gesellschaft und eifern Monate ohne Kummer nach, werden wir dem Leben fortan einen Schritt hinterher lahmen. Wir nutzten den Tag, aber nicht endliche Sein. Ein Leben in Glückseligkeit ist ein Leben ohne Charakter. Die Vielfalt zeichnet uns aus. Tagtäglich schreiben wir an einem Buch, dessen Autor wir zwar sind, es jedoch nie als Leser erleben werden. Lassen wir daher als Epilog in Eleganz stehen: Ich lebte mein Leben. </p>
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		<title>Dorfkinds Weltsicht [3]</title>
		<link>http://schwindelfrei.wordpress.com/2009/02/15/dorfkinds-weltsicht-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 16:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<description><![CDATA[14. Februar
Manchmal habe ich einfach nur das Gefühl laut loszulachen. Nicht etwa, weil ich besonders gute Laune hätte. Vielmehr weil die Dummheit mancher Mitmenschen so beschämend ist, dass Lachen den Tränen vorzuziehen ist.
Dummheit der Lächerlichkeit preisgeben.
So sitze ich hier und schreibe. Lenke mich ab. Scheine beschäftigt. Und trotzdem lacht der kleine Neonazi mir ins Gesicht. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=664&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>14. Februar</strong></p>
<p>Manchmal habe ich einfach nur das Gefühl laut loszulachen. Nicht etwa, weil ich besonders gute Laune hätte. Vielmehr weil die Dummheit mancher Mitmenschen so beschämend ist, dass Lachen den Tränen vorzuziehen ist.<br />
Dummheit der Lächerlichkeit preisgeben.<br />
So sitze ich hier und schreibe. Lenke mich ab. Scheine beschäftigt. Und trotzdem lacht der kleine Neonazi mir ins Gesicht. Er fühlt sich großartig. Schreit mehr als dass er redet. Erzählt seinem Freund vom letzten Kameradschaftstreffen. Vom Marschieren. Von Demonstrationen. Dass er weniger trinken solle. Er stinke.<br />
Und im Hintergrund plärrt hetzerisches Gegröle.</p>
<p>Pure Provokation. Neben mir ein <a href="http://www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de">Skinhead</a> und Punk. Beide gute Freunde.</p>
<p>Ich bin leicht stolz. Fühle mich bestätigt, heute mein T-Shirt mit dem zerschlagenen Hakenkreuz zu tragen. Es tut gut. Gestern erst zu Vorsicht gemahnt, hier &#8211; in Brandenburg &#8211; lieber nicht meine Meinung so zum Ausdruck zu bringen. Heute weiß ich warum. Weiß ich, warum tausende in Dresden gegen Neonazis demonstrieren. Warum neben mir die Fäuste geballt werden, wenn in Sachsenhausen vom jüdischen Abschaum gesprochen wird.</p>
<p>Happy Valentinstag.</p>
<p><a href="http://schwindelfrei.wordpress.com/2008/09/07/heimat/">Heimat</a></p>
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		<title>Aufgehorcht</title>
		<link>http://schwindelfrei.wordpress.com/2009/01/26/aufgehorcht/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 14:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[• ALLTAGsein • 
Es kam daher, fast schwerelos, das kleine Stöckchen und landete auf meinem Blog.
1. Würden Sie sich selbst heiraten?
Meine Achtung demjenigen, der diesen Schritt machen würde. Ich gehöre nicht dazu. 
2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
Sich selbst zu belügen. 
3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust Ihrer Schönheit?
Wenn [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=643&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><font color="#796d07">• ALLTAG<em>sein</em> • </font><br />
Es kam daher, fast <A HREF="http://schwerelos.wordpress.com/2009/01/25/ausgefragt/#comment-11">schwerelos</A>, das kleine Stöckchen und landete auf meinem Blog.</p>
<p><strong>1. Würden Sie sich selbst heiraten?</strong><br />
Meine Achtung demjenigen, der diesen Schritt machen würde. Ich gehöre nicht dazu. </p>
<p><strong>2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?</strong><br />
Sich selbst zu belügen. </p>
<p><strong>3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust Ihrer Schönheit?</strong><br />
Wenn Schönheit äußerlich ist, dann meine Gewissheit, dass Charisma und Ausstrahlung etwas ist, was einem nicht genommen werden kann. Ganz egal, wie trügerisch schön das Antlitz ist. </p>
<p><strong>4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?</strong><br />
Lächeln. </p>
<p><strong>5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen – oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?</strong><br />
Ich würde ziehen. Die Welt bietet zu viel, um ewig hier zu weilen. </p>
<p><strong>6. Was denken Sie: Haben Sie den schönsten Tag Ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?</strong><br />
Ich bin mir sicher: Er kommt noch. </p>
<p><strong>7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.</strong><br />
Eine Gewissensfrage. Ich würde die Millionen nehmen, sie gut anlegen lassen, und die hoffentlich daraus entstandenen 15 Millionen spenden <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>8. Wonach riecht Ihre Kindheit?</strong><br />
Sommergewitter.</p>
<p><strong>9. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?</strong><br />
Für das Kochen. Trotz meiner Liebe zu Gaumenfreuden sind meine Künste in der Küche schlechter als mein Geschick auf der Tanzfläche. Und das hat was zu heißen.<br />
<strong><br />
10. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben?</strong><br />
Nie meine Ideale zu verlieren. </p>
<p>Die gute Tradition des Stöckchenwerfens wird somit fortgesetzt und an die freisein-Autoren <A HREF="http://gestrandet.wordpress.com/">Antje</A> und <A HREF="http://tanzbar.wordpress.com//">Alex</A> weitergereicht. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schwindelfrei.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schwindelfrei.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schwindelfrei.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schwindelfrei.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schwindelfrei.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schwindelfrei.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schwindelfrei.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schwindelfrei.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schwindelfrei.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schwindelfrei.wordpress.com/643/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=643&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Von übergesternvormorgen &#8230;</title>
		<link>http://schwindelfrei.wordpress.com/2009/01/11/von-ubergesternvormorgen/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>

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		<description><![CDATA[• AKTIVsein • 
&#8230; und anderen Tagen der ersten Woche des neuen Jahres. In Stichworten mein 2009, noch jung und frisch, geklaut von Antje und hier: gestrandet* gefunden. 
Gefreut: Über ein schönes Buch &#8211; Twilight. In Englisch. 
Gehasst: Mein Auto und Politikunterricht.
Gesungen: Gospel. Klang: Erbärmlich. Feeling: Seeehr gut.
Genossen: Die Vorfreude auf nette Gesellschaft. 
Gezeichnet: Einen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=590&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><font color="#796d07">• AKTIV<em>sein</em> • </font></p>
<p>&#8230; und anderen Tagen der ersten Woche des neuen Jahres. In Stichworten mein 2009, noch jung und frisch, geklaut von Antje und hier: <A HREF="http://gestrandet.wordpress.com/2009/01/11/es-ist-doch-nur-eine-woche-mein-freund/">gestrandet*</A> gefunden. </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gefreut:</font></strong> Über ein schönes Buch &#8211; Twilight. In Englisch. </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gehasst:</font></strong> Mein Auto und Politikunterricht.</p>
<p><strong><font color="#009de0">Gesungen:</font></strong> Gospel. Klang: Erbärmlich. Feeling: Seeehr gut.</p>
<p><strong><font color="#009de0">Genossen:</font></strong> Die Vorfreude auf nette Gesellschaft. </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gezeichnet:</font></strong> Einen Gruß in den Schnee auf das Auto eines Bekannten. </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gezögert:</font></strong> Beim Ausparken. Eine Schramme reicht <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gesehen:</font></strong> 1 1/2 Ritter. </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gezählt:</font></strong> Tage bis zum Konzert. </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gesucht:</font></strong> Grün in der Landschaft.</p>
<p><strong><font color="#009de0">Gefunden:</font></strong> Kochbücher. Das war ein Zeichen &#8230; </p>
<p><strong><font color="#009de0">Gelandet:</font></strong> Im Tal der Ahnungslosen. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schwindelfrei.wordpress.com/590/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schwindelfrei.wordpress.com/590/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schwindelfrei.wordpress.com/590/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schwindelfrei.wordpress.com/590/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schwindelfrei.wordpress.com/590/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schwindelfrei.wordpress.com/590/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schwindelfrei.wordpress.com/590/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schwindelfrei.wordpress.com/590/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schwindelfrei.wordpress.com/590/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schwindelfrei.wordpress.com/590/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=590&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Dorfkinds Weltsicht [1]</title>
		<link>http://schwindelfrei.wordpress.com/2008/12/29/dorfkinds-weltsicht-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 18:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ansicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Freitage sind stressig. Vor allem, wenn man auf die Öffentlichen angewiesen ist. Der Wochenendspendlerverkehr ist unerträglich. Noch drei Stunden Zugfahrt. Noch fast eine Stunde McDonalds-Frittenduft auf dem Hauptbahnhof. Eigentlich will ich nur einen warmen Tee. Eine erlesene Zitronenkrümelteevariante lockt im zugigen Bahnabteil. Automat defekt. Aus die Maus und kalte Hände. Typisches Frauenproblem. Neben mir schmatzt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=564&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Freitage sind stressig. Vor allem, wenn man auf die Öffentlichen angewiesen ist. Der Wochenendspendlerverkehr ist unerträglich. Noch drei Stunden Zugfahrt. Noch fast eine Stunde McDonalds-Frittenduft auf dem Hauptbahnhof. Eigentlich will ich nur einen warmen Tee. Eine erlesene Zitronenkrümelteevariante lockt im zugigen Bahnabteil. Automat defekt. Aus die Maus und kalte Hände. Typisches Frauenproblem. Neben mir schmatzt ein Kind seine Mohrrübe. Die orangenen Brocken krümeln sabberig aus dem Mund. Die Mutter riecht nach abgestandenen Alkohol. Schräg gegenüber telefoniert eine besorgte Frau: &#8222;Hast du auch abgeschlossen? Leg den Schlüssel an den abgemachten Ort.&#8220; Noch spannender das Gespräch der Jugendlichen im Durchgangsbereich. Sie erheitern sich an einem Handyquiz. &#8222;Wie hieß die Freundin von Boris Becker?&#8220;. Keine Ahnung. &#8222;Kein Problem. Das weiß man. Das ist Allgemeinbildung.&#8220; Aha. Oder aber der Mann, der seiner asiatisch aussehenden Frau die ersten Brocken deutsch beibringen will. Sieht aus, als hätte er sie am Flughafen abgeholt. Ich hege Vorurteile. Genug davon. Ich werde lesen. Schöne bunte Welt da draußen. </p>
<p><A HREF="http://wahlberliner.wordpress.com/2008/10/10/u-bahn-geschichten-9/">U-Bahn-Geschichten</A> </p>
<p><A HREF="http://derfranzose.wordpress.com/2008/09/14/unigeschichten-12-im-schwebezustand/">UNIgeschichten</A> </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schwindelfrei.wordpress.com/564/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schwindelfrei.wordpress.com/564/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schwindelfrei.wordpress.com/564/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schwindelfrei.wordpress.com/564/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schwindelfrei.wordpress.com/564/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schwindelfrei.wordpress.com/564/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schwindelfrei.wordpress.com/564/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schwindelfrei.wordpress.com/564/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schwindelfrei.wordpress.com/564/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schwindelfrei.wordpress.com/564/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=564&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Eman(n)zipation: Männer, wehrt euch!</title>
		<link>http://schwindelfrei.wordpress.com/2008/12/27/emannzipation-manner-wehrt-euch/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 16:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwindelfrei</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Männer]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Antwort auf: &#8222;Frauen, wehrt euch&#8220;, gefunden bei ™at the mercy of progression 
Es gibt schon interessante Ansichten, die Frauen über Männer hegen.
Die heutige Frau kämpft stets und ständig für eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Sobald ein Mann einer Frau vorgezogen wird, erfolgt ein Schrei nach Frauenrechten, Anti-Diskriminierungsmaßnahmen,…

Doch frage ich mich ist das nicht genauso diskriminierend? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=558&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Die Antwort auf: &#8222;Frauen, wehrt euch&#8220;, gefunden bei <a href="http://menschenmaterial.wordpress.com/">™at the mercy of progression</a> </p>
<p>Es gibt schon interessante Ansichten, die Frauen über Männer hegen.</strong></p>
<p>Die heutige Frau kämpft stets und ständig für eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Sobald ein Mann einer Frau vorgezogen wird, erfolgt ein Schrei nach Frauenrechten, Anti-Diskriminierungsmaßnahmen,…<br />
<span id="more-558"></span><br />
Doch frage ich mich ist das nicht genauso diskriminierend? Warum kann es nicht einfach sein, dass der Mann einfach überzeugender im Vorstellungsgespräch war? Nein diese Möglichkeit kommt ja gar nicht in Frage, denn man geht ja davon aus, dass alle Menschen von Grund auf gleich sind. Oder etwa nicht? Auch das oft angebrachte Argument, Frauen werden statistisch besser bezahlt, trotz gleicher Qualifikation. Ich denke die Bezahlung hängt nicht primär von der Qualifikation ab, viel mehr von den Leistungen des Individuums und da spielt es keine Rolle ob nun Kollege H. den neuen Auftrag an Land gezogen hat oder Kollegin F. Außerdem haben uns einige Studien gezeigt, das , was ja eh schon bekannt ist,  Frau M. im Berufsleben weniger aktiv ist als Herr N., dass sie mehr Teilzeit arbeitet, dass sie die einfacheren Jobs  bevorzugt und keineswegs so karrierefixiert ist wie er. Auch der Fakt, der in Ba-Wü jetzt eintritt, “Im Rahmen des Sofortprogramms der Bundesregierung muss darauf geachtet werden, dass junge Frauen entsprechend ihrem Anteil an den Ausbildungsplätzen berücksichtigt werden.” Wo kommen wir denn dann hin? Wenn man als Unternehmer die Auflage bekommt, dass man die Frau einzustellen hat, nicht weil sie besser ist sondern weil sie eine Frau ist. Totale Gleichberechtigung. Aber die ist es ja gar nicht, nach der die emanzipierte Frau strebt.</p>
<p>Vielmehr trachtet die “moderne Frau” nach der Bevorteilung des eigenen Geschlechts.</p>
<p>Wer mir das nicht glaubt, soll mir bitte die Frauenrechtlerin zeigen, die eine gemeinsame Wehrpflicht fordert!</p>
<p>Dies ist nicht der einzige Punkt, ok auch die Väter dürfen inzwischen in den Erziehungsurlaub gehen, wenigstens ein kleiner Schritt, es fängt doch schon bei Kleinigkeiten in unserem Alltag an, sobald ein Mann erzählt, er sei “Hausmann” ,wird er nur noch von allen Seiten belächelt. Auch wenn der Herr Alleinerziehender-Vater auf dem Mutter Kind-Parkplatz parkt, gnade ihm Gott, dass keine emanzipierte Frau vorbei kommt und dort parken möchte. Wir in Deutschland haben noch das Glück der Schuluniformenfreiheit, nicht wie einige unserer Nachbarländer, allen voraus England. Mädchen steht es frei zwischen Faltenrock und Hose zu wählen, den Jungen ist es vorbehalten, mit langer Hose zu erscheinen. Bei Wind und Wetter. Als ein englischer Schüler nun im Sommer, bei starker Hitze, es nicht mehr in der Hose aushielt, erschien er im Rock einer Mitschülerin. Darauf ihn bekam er durch seine “Sittenwidrigkeit” einen Schulverweis.  &#8211;  Gleichberechtigung?</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/schwindelfrei.wordpress.com/558/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/schwindelfrei.wordpress.com/558/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/schwindelfrei.wordpress.com/558/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/schwindelfrei.wordpress.com/558/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/schwindelfrei.wordpress.com/558/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/schwindelfrei.wordpress.com/558/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/schwindelfrei.wordpress.com/558/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/schwindelfrei.wordpress.com/558/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/schwindelfrei.wordpress.com/558/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/schwindelfrei.wordpress.com/558/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=schwindelfrei.wordpress.com&blog=1659314&post=558&subd=schwindelfrei&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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