Posts Tagged ‘Gedanken’

• MENSCHsein •
An einem Montag um 15.15 Uhr geht er mir entgegen, direkt zum Rauchervorplatz des Gymnasiums. Tobias Hempler kommt gerade aus der Anwaltskanzlei seines Chefs: Er gibt seiner Tochter Nachhilfe in Mathe. Jede Woche, jeweils zwei Stunden. Die dicke Wolkendecke gibt auch am späten Nachmittag noch keinen Fetzten Himmel frei. Stattdessen fallen die [...]


Carpe diem

22Jun09

Oder: Warum der Mensch verlernt hat, glücklich zu sein.
• WIRsein •
„Ich fühle, also bin ich“.
Wir Menschen sind sonderbar. Einerseits versuchen wir, die Welt zu rationalisieren. Ganze Epochen widmen sich der Aufgeklärtheit des Geistes. Wir schärfen den Verstand und preisen die hohe Kunst des Denkens. Doch bei allem Intellekt und Scharfsinn sind wir stets [...]


14. Februar
Manchmal habe ich einfach nur das Gefühl laut loszulachen. Nicht etwa, weil ich besonders gute Laune hätte. Vielmehr weil die Dummheit mancher Mitmenschen so beschämend ist, dass Lachen den Tränen vorzuziehen ist.
Dummheit der Lächerlichkeit preisgeben.
So sitze ich hier und schreibe. Lenke mich ab. Scheine beschäftigt. Und trotzdem lacht der kleine Neonazi mir ins Gesicht. [...]


Aufgehorcht

26Jan09

• ALLTAGsein •
Es kam daher, fast schwerelos, das kleine Stöckchen und landete auf meinem Blog.
1. Würden Sie sich selbst heiraten?
Meine Achtung demjenigen, der diesen Schritt machen würde. Ich gehöre nicht dazu.
2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
Sich selbst zu belügen.
3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust Ihrer Schönheit?
Wenn [...]


• AKTIVsein •
… und anderen Tagen der ersten Woche des neuen Jahres. In Stichworten mein 2009, noch jung und frisch, geklaut von Antje und hier: gestrandet* gefunden.
Gefreut: Über ein schönes Buch – Twilight. In Englisch.
Gehasst: Mein Auto und Politikunterricht.
Gesungen: Gospel. Klang: Erbärmlich. Feeling: Seeehr gut.
Genossen: Die Vorfreude auf nette Gesellschaft.
Gezeichnet: Einen [...]


Freitage sind stressig. Vor allem, wenn man auf die Öffentlichen angewiesen ist. Der Wochenendspendlerverkehr ist unerträglich. Noch drei Stunden Zugfahrt. Noch fast eine Stunde McDonalds-Frittenduft auf dem Hauptbahnhof. Eigentlich will ich nur einen warmen Tee. Eine erlesene Zitronenkrümelteevariante lockt im zugigen Bahnabteil. Automat defekt. Aus die Maus und kalte Hände. Typisches Frauenproblem. Neben mir schmatzt [...]