Frauen, wehrt euch!
• WIRsein •
Es gibt schon interessante Ansichten, die Männer über Frauen hegen. Bei manchen wird die Dame einfach nur mit F***-stück angesprochen. Andere sehen sie als Ware auf einem Markt, die verteidigt werden muss.
„Selbstverständlich darf meine Freundin mit anderen Männern flirten. So zeigt sie mir wenigstens, wie viel Wert sie auf dem Markt noch hat“
„Natürlich will ich dich heiraten. ICH will dich doch behalten!“
Die Freundin als Objekt. Objekt der Begierde, des Schmuckes oder einfach nur für das Ego. Die Emanzipationsbewegung der Frauen beläuft sich längst nicht mehr auf eine Anerkennung in Beruf und Karriere. Nach SPIEGELonline verdienen weibliche Arbeitnehmer im Schnitt 24 Prozent weniger als Männer mit gleicher Qualifikation. Obwohl es hier immer noch unzählige Ungerechtigkeiten gibt, hat sich die Arbeitsmarktsituation für Frauen in den Vergangenheit verbessert.
Mittlerweile gibt es sogar eine ansteigende Anzahl an Männern, die sich dem Maskulismus anhängen und für ihre Rechte kämpfen. Soll doch der Mann einklagen, in die Elternzeit gehen zu dürfen. Das sind Schönheitskorrekturen in der Gleichberechtigung. Ein Mann, der sich als Hausvater betätigen will, kann nicht mit einer Frau gleichgesetzt werden, die in der Gesellschaft von einigen als Objekt angesehen wird.
Bereits in der griechischen Antike, der Geburtsstätte der Demokratie und Gleichheit, wurden Frauen Tiere zugeordnet. Nicht eines davon war wirklich schmeichelhaft in seinem Charakter. Eine gute Frau war jene, die den Mund hielt. Selbst zur Prostitution wurden Ehefrauen gezwungen und mussten ihren Körper Hausgästen zum sexuellen Vergnügen anbieten. Sex gehörte zum Alltag. Nur waren die Bedürfnisse der Frau irrelevant.
Die stetige Herabsetzung der Frau zog sich durch die Geschichte. Angekommen im 21 Jahrhundert gibt es immer noch Männer, die glaubten, Frauen unter sich stellen zu müssen. Eskapaden vom zweifelhaft starken Geschlecht werden heroisch ausgewertet, wobei Frauen als Schlampe abgestempelt werden, wenn sie nachziehen.
Ohne in den Feminismus zu verfallen sollte der Umgang miteinander zudenken geben. Ich für meinen Teil ziehe einen Schlussstrich. Frauen haben zu viel, können zu viel, sind zu viel um auf sich herab blicken zu lassen.
Unter uns: Euch Männern würde es weitaus besser ergehen, würdet ihr der Frau die Würde entgegenbringen, die sie verdient. Wie es in den Wald schallt …
Filed under: freithema | 7 Comments
Tags: Aufreger, Dies und Das, Emanzipation, Frauen, Gesellschaft, Ich, leben, Männer, Menschen, Umgang


Name: Sophia Wilk


Aber ist es nicht oft auch so, dass Frauen genauso besitzergreifend und vereinnahmend sind wie Männer? Ist es nicht oft auch so, dass Frau sich über ihre Männer definieren? Trotzdem hast du leider Recht – die jahrhunderte (jahrtausende) lange Tradition der Unterdrückung, Versklavung (durch fast alle Religionen gefördert und verstärkt – bis in die heutige Zeit) spuckt noch im 21. Jahrhundert in vielen Köpfen. Fakt ist aber, je niedriger der Intelligenzfaktor desto stärker ist die Lust auf Diskriminierung (der Frau).
Natürlich gibt es auch Frauen, die genauso besitzergreifend sind. Mir ist es nur in der Vergangenheit besonders stark bei Männern aufgefallen. Im Allgemeinen ist es schon sehr interessant, wie Frauen in der Geschichte behandelt wurden. Mich hat es zum Beispiel stark verfundert, dass im antiken Griechenland, das ja so fortschrittlich war, Frauen mit Sklaven gleichgesetzt wurden.
Und mich wundert es zum Beispiel stark, dass noch heute die katholische Kirche ein mehr als merkwürdiges Frauenbild „predigt“.
Die Vergangeheit kann man nicht ändern und oft auch nicht aus heutiger Denkweise heraus verstehen – aber HEUTE, in der angeblich so aufgeklärten Zeit, sollte mann doch in der Lage sein, die Frau/Mann-Situation realistisch einzuschätzen > beide sind von der Denkweise und vom Handeln verschieden und ergänzen sich dadurch. Wer „besser“ ist, hängt von der jeweiligen Situation ab. Fakt ist nur, Frau ist geistig beweglicher und kreativer, weil sensibler – und deshalb eigentlich besser für die heutige Arbeits- und Lebensituation geeignet.
Nur ist es schwierig, gerade in der Kirche, die alten Denkweisen heraus zu bekommen. Für mich ist es an sich unverständlich, wie sich Frauen in der Kirche wohl fühlen können. Nichts gegen Gläubigkeit, aber schon gegen Religionen, die das freie Denken einschränken. Und dazu gehört für mich auch ein Frauenbild, wie wir es heute haben.
Dass Frauen in den meisten Fällen den Männern körperlich unterlegen sind, ist nachvollziehbar. Aber gerade in Führungspositionen ist keine Kraft gefordert – einzig geistige, und ich bezweifel, dass Frauen dort ihren männlichen Kollegen unterlegen sind …
Der Mann zog los, um zu jagen, die Frau bewachte das Feuer, die Kinder und ging Früchte sammeln. Und das viele hunderttausend, wenn nicht gar Millionen Jahre lang. Bestimmte erfolgreiche Verhaltensmuster wurden über die Gene weitergegeben.
Ein Optimist, der da glaubt, das liesse sich in den nächsten hundert Jahren abstellen.
Unsere Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahren in großen Schritten verändert. Ansätze sind da. Frauen sind nicht mehr gewillt, sich auf Haus und Kinder reduzieren zu lassen, genauso wenig, wie Männer allein die Rolle des Ernährers inne haben wollen. Es wäre töricht, zu glauben, es würde in den kommenden Jahrzehnten bei der alten Rollenverteilung bleiben. Die Gesellschaften überall auf der Welt ändern sich. Eine Frau regiert ein Land, ein Farbiger vertritt das noch mächtigste Land der Welt. Zweifelsohne wird von dieser Entwicklung auch die Frauenwelt betroffen sein.
Nebenbei – der Mann-Frau-Kleinkrieg, wer das Kind zu windeln hat, ist Kleinkram. Aber das Frauen beschnitten werden, weil man ihnen die sexuelle Lust nicht zu gesteht, sie nur verschleiert auf die Straße dürfen oder erst gar keine Lebensberechtigung haben, einfach weil männlicher Nachwuchs beliebter ist, das ist genug Material, um für die Rechte der Frau einzustehen!
Natürlich können die Rollen neu verteilt werden, künstlich. Aber gegen das, was in den Genen abgelegt ist, kommt der Neuzeitmensch dennoch nicht an.
Der Mann schielt weiterhin nach sexuell attraktiven Frauen und die Frau nach Männern, die sie versorgen können oder stark genug aussehen, um das Herdfeuer verteidigen zu können. Trotz allem Emanzipationsgedöns.