Vorfreude
• WELTsein •
… ist bekanntlich die schönste Freude. In vier Tagen geht es in die USA. Über das German American Partnership Program (GAPP) werde ich für drei Wochen einen kleinen Einblick in die Welt der amerikanischen Sitten und Bräuche bekommen. Nachdem im letzten Sommer Brianna aus Hempfield, Pennsylvania bei mir war, werde ich nun in einer Schülergruppe zu ihr und den anderen Gastschülern fliegen.
Doch bevor ich meinen Siegeszug durch die vereinte Flur der Staaten antreten kann, New York im Sturm erobere und der Freiheitsstatue Kraft meiner Wassersuppe einen freudigen Handschlag verpasse, werde ich mich noch dem größten Problem stellen müssen: Meinem Koffer …
Allerdings gehe ich davon aus, dass auch mein treuster Reisebegleiter die nun folgende Flut unverzichtbarer Utensilien überstehen wird und verabschiede mich vorerst bis zum 10. April bei euch. Gleich darauf geht es nach Weimar, genauer Buchenwald, wo ich an Feierlichkeiten zur Befreiung des Konzentrationslagers teilnehmen werde.
Es folgen natürlich wieder ausführliche Berichte
Filed under: freithema | 14 Comments
Tags: Amerika, Austausch, GAPP, Reise, USA


Name: Sophia Wilk


Dann wünsche ich einen schönen Aufenthalt und freue mich schon auf die Reiseberichte!
Danke Danke
Vielleicht komme ich ja schon dazu, in Amerika ein paar Zeilen zu tippen.
Viel Spaß!
Genau. Viel Spass und überwältigende Eindrücke.
Mprgen gehts ja schon los.
Viel Spass und mach viele Fotos
Meinen Gruß kann ich Dir nur hinterherrufen, was hiermit geschieht: Viel Freude in den USA, schöne Erlebnisse und Begegnungen. Ich erinnere mich noch gerne an meine Reise dorthin, kurz nach dem Mauerfall und die freundliche Aufnahme, die ich meiner DDR-Sozialisation geschuldet nicht erwartet hatte.
Gestern bin ich angekommen. WAHNSINN … Es gibt viel zu entdecken.
…
Sehr freundliche Menschen hier, riesige Autos, viel Elektro-Stuff und Smog
Die erste Party ist schon Geschichte, Shopping-Palaeste wurden erobert und echtes amerikanisches Essen probiert
Was ist echtes amerikanisches Essen?
Peanutbutter und Jelly zusammen auf einem Brot. Das ist hier das echte Highlight
Und? Schmeckt es der Europäerin?
Ja, es ist wirklich gut. Einige Sachen sind wirklich gewoehnungsbeduerftig, wie „Scrapple“, das aus all dem besteht, was von einem Schwein nicht mehr verwertet werden kann
… Aber ansonsten ist das Essen aehnlich dem in Deutschland.
Allerdings wird es langsam schwer, in deutsch zu reden. Ich traeume sogar in ENGLISCH … Das ist wirklich „crazy“ …
Hört sich an, wie Döner.
In einer Fremdsprache träumen? Ist mir noch nie passiert. Aber das Unterbewusstsein beschäftigt sich ja mit den Sachen, die einen am meisten bewegen. Bei Dir wahrscheinlich das Bemühen, Dich zu verständigen. Hört sich jedenfalls interessant an. Wo bist Du denn untergebracht? Bei Brianna aus Hempfield? Hört sich fast an, wie die „Fraser-Göre“ von Frau Diana Gabaldon, falls Dir das was sagt. Hier hat es übrigens schön geschneit. Weisse Ostern.
Wir hatten auch ein bisschen Schnee.
Ja, ich bin bei Brianna. Tolle Familie … Ich glaube, ich muss bald einen neuen Artikel schreiben, um all die Eindruecke wieder zu geben
Ja, mach mal. Geschneit hat es heute auch. Aber es soll wärmer werden.